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Fotoalben

Fotoalbum - Bilderübersicht

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In seiner Begrüßung dankte 1. Bürgermeister Jürgen Spahl zunächst dem in Rednitzhembach lebenden Kontrabassisten Dr. Bernhard Michel, der einen Konzertabend des Telemann-Orchesters Nürnberg in Rednitzhembach anregte. <br />
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Auf Anregung Spahls wurden schließlich Spielerinnen und Spieler der Rednitzhembacher Jugendkapelle in die Gestaltung des klassischen Konzertes einbezogen: “Für die Aktiven unserer Jugendkapelle war es eine besondere Herausforderung, als Mitglieder einer Kapelle ohne Streichinstrumente, zusammen mit dem Telemann-Orchester einen Abend zu bestreiten“ so Spahl „Das große Interesse und die vielen Zuschauer bzw. Zuhörer sind für mich die Bestätigung, dass es mit Sicherheit nicht bei einem Konzert bleiben wird.“
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Das seit 1972 konzertierende Telemannorchester ist ein teilweise mit Berufsmusikern besetztes, reines Streicherensemble. Es verschrieb sich ursprünglich vor allem der Barockmusik. Im Laufe der Jahre hat sich das Repertoire über die Klassik und Romantik bis hin zur Moderne erweitert. Zum Programm gehören sinfonische Werke, Oratorien und konzertante Opernaufführungen. Auch außerhalb des Großraums Nürnberg hat sich das Telemannorchester einen Namen gemacht.
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Die Orchesterleitung hatte Alfred Thied (recht mit Fliege).
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Als Erstes begann der Abend mit einem der schönsten Klarinetten-Konzerte der Wiener Klassik. Gemeinsam mit dem einfühlsam agierenden Solisten Dr. Christoph Windisch (aus Rednitzhembach, rechts stehend) wurde Mozarts Klarinetten-Konzert in A-Dur aufgeführt. Mit sehr weichen Ton führte sich Windisch mit seinem Solo-Part ein, um sich fließend in das beschwingte und heitere Klangbett der Streicher einzufügen. Locker wurden die schnellen Läufe, die von den Streichern sehr behände vorgegeben waren, von der Klarinette imitiert und sorgsam übernommen. Akkurat wurde jede Verzierung ausgespielt. Die lang ausgehaltenen Töne im zweiten Satz wurden scheinbar mühelos wie an einer Endloskette dank hervorragender Atemtechnik aneinandergereiht. Ausdrucksstark wurden die dramatischen Momente hervorgehoben, die zweifelsohne als Spiegel von Mozarts Gefühlslage zu werten waren und daher von besonderer Innerlichkeit geprägt waren. Orchester wie Solist beeindruckten in diesen drei Sätzen des Klarinetten-Konzerts durch eine homogen abgestimmte dynamische Interpretation, die insbesondere in den pianissimo Passagen atemberaubend wirkte. Ein absoluter Genuss, der vom Publikum entsprechend bejubelt wurde.
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Auch wenn man glaubte, dass eine musikalische Steigerung kaum möglich sein könnte, so wurde das Publikum eines Besseren belehrt. Informativ stimmte Dirigent Alfred Thieg in seiner Moderation das Publikum auf die höfische Musik von Georg Friedrich Händel ein. Gedanklich wurde man nun in einen der vielen Lustgärten des Barocks geführt, in denen zu den Wasserspielen die zwei bekannten Suiten Nr. 1 und 2 der beliebten „Wassermusik“ aufgeführt wurden. Hierbei wurden die Streicher des Telemann-Orchesters mit Bläsern ergänzt, die aus den Reihen der Jugendkapelle Rednitzhembach gestellt wurden. Problemlos fügten sich die jungen Musiker in das musikalische Gesamtgefüge ein, übernahmen die klaren Direktiven des Dirigenten und sorgten zusammen mit den routinierten Bläsern des Telemann-Orchesters  für ein volles Klangteppich. <br />
Dabei zeigten Kristin Bayer, Constantin Windisch und Johanna Ziegler ihr Können am Waldhorn und Eva Hausmann und Daniel Bernett mit den Querflöten sowohl im Tutti-Spiel als auch in den zahlreichen Solo-Passagen. Eindrucksvoll präsentierte sich Robert Hermann am Fagott in den musikalischen Dialogen und Duetten mit den Oboisten des Orchesters.
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Die intensive Vorbereitung, durch den Betreuer der Jugendkapelle Bernd Jörka, zahlte sich einmal mehr aus. Auf diese Weise erlebten die Zuhörer vielfältige kürzere Sätze, die meist als Tanz-Rhythmen jener Zeit anzusehen waren und daher von tänzerischer Leichtigkeit geprägt waren.
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Die Jugendkapelle Rednitzhembach feierte im Jahr 2009 ihr 35-jähriges Bestehen. Neben einer intensiven Jugendarbeit mit 4 Ausbildungsorchestern ist vor allem das Große Orchester als „Konzertorchester“ das musikalische Aushängeschild der Gemeinde. In Wertungsspielen qualifizierte es sich mehrmals für die Oberstufe. War es anfangs traditionelle Blasmusik, so zählen mittlerweile vor allem konzertante und moderne Werke zum vielfältigen Programm des Orchesters.
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Den Abschluss bildete die Feuerwerksmusik, bei der „Juka-Mitglied“ Sven Jöriss an den Pauken für den entsprechenden „Glanz“ sorgte. Wenngleich dieses Werk bei seiner Uraufführung unter keinem guten Stern stand, so begeisterte es in Rednitzhembach dank seiner Dynamik und der spürbaren Spielfreude aller Instrumentalisten umso mehr. Mit Temperament und der Lebendigkeit seines Könnens, aber auch mit der Interpretation von ehrfurchtsvollem Pathos und Feierlichkeit verzauberte das große Orchester sein Publikum so sehr, dass es nach dem lang anhaltenden Beifall nicht an einer Zugabe vorbeikam.