Gemeinde Rednitzhembach

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Verleihung des Logos "Gentechnikanbaufreie Kommune" 2012

Aus der Hand der Bayerischen Umweltstaatssekretärin Melanie Huml erhielt Bürgermeister Jürgen Spahl in Bamberg im Rahmen der Landesgartenschau das Logo "Gentechnikanbaufreie Kommune" überreicht.

"Die Menschen in Bayern wollen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen passt nicht zu unserer kleinteiligen Landwirtschaft und den sensiblen Lebensräumen in Bayern. Das Logo 'Gentechnikanbaufreie Kommune' würdigt die freiwilligen Initiativen in bayerischen Gemeinden, Städten und Landkreisen, die auf eigenen Flächen freiwillig auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verzichten“, so Huml bei der Urkundenübergabe

Urkunde "Gentechnikanbaufreie Kommune"

Seit 2009 werden in Bayern keine gentechnisch veränderten Pflanzen kommerziell angebaut. Huml betonte: "Auch in Zukunft muss sichergestellt werden, dass Bayern gentechnikanbaufrei bleibt. Was auf unseren Äckern angebaut wird, muss auch in Bayern entschieden werden." Außerdem müsse der Bund das Recht auf die Länder übertragen, eigenständig Abstände zwischen Feldern mit und ohne Gentechnik festlegen zu können. Dies sei im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Im Bayerischen Naturschutzgesetz ist bereits festgelegt, dass in Natura 2000-Gebieten und in einem Bereich von 1.000 Metern darum für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen eine Verträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. 

Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat bereits im Juli 2007 gegen die Verwendung von genverändertem Saatgut ausgesprochen. Als Folge dieses Beschlusses wurden alle Pachtverträge zwischen gemeindlichen Flächen und Landwirten dahingehend geändert, dass die Verwendung von gentechnischem Saatgut untersagt wird. Den Pächtern wurden „...gentechnische Arbeiten und die Verwendung von Produkten, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten oder aus solchen bestehen, auf den Pachtgrundstücken strikt untersagt.“
Weiter wurden alle Landwirte gebeten, diesem Beispiel auf freiwilliger Basis zu folgen. Hier gab es im Großen und Ganzen eine positive Resonanz.

Bürgermeister Jürgen Spahl bedankte sich im Namen der Rednitzhembacher Bürgerinnen und Bürger und sicherte einen aufmerksamkeitsstarken Platz für Urkunde und Siegel zu.

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