Gemeinde Rednitzhembach

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Bike and Ride + Park and Ride

Bauhofmitarbeiter Daniel Rühl, Bauhofleiter Jürgen Jähn, 1. Bürgermeister Jürgen Spahl
Bauhofmitarbeiter Daniel Rühl, Bauhofleiter Jürgen Jähn, 1. Bürgermeister Jürgen Spahl

Fahrrad-Wirrwarr in Rednitzhembach. Es hat fast etwas Mystisches an sich, bringt aber real ziemlich viel Arbeit für die Gemeinde. Pro Jahr tauchen am Rednitzhembacher Bahnhof gut 20 Fahrräder auf, die herrenlos sind. Ihren Besitzern scheinen sie gleichgültig zu sein. Denn die Räder stehen abgeschlossen über mehrere Tage dort. Sogar eine Aufforderung der Gemeinde wird ignoriert.
 
Seit April vergangenen Jahres kontrolliert ein Mitarbeiter des Bauhofs wöchentlich die Fahrradabstellplätze vor dem Bahnsteig. Wird ein Fahrrad trotz der schriftlichen Belehrung nicht abgeholt, kommt es in gemeindliche Verwahrung, wo nach und nach eine ziemliche Sammlung entsteht. "Noch nie ist eines abgeholt worden", sagt der Bauhofleiter Jürgen Jähn, der auch noch jene Räder aufnehmen muss, die anderswo in der Gemeinde zurückgelassen wurden. Dann sind es aufmerksame Bürgerinnen und Bürger, die durchaus fahrtüchtige, aber offensichtlich überflüssige Räder in die Obhut der Gemeinde geben. "Manchmal holt ein Finder das Fahrrad nach der gesetzlichen Wartezeit dann auch wieder ab, der ursprüngliche Eigentümer aber ist noch nie gekommen", so der Bauhofleiter.
 
Für Rednitzhembachs Ersten Bürgermeister Jürgen Spahl allerdings kein Grund, die Situation für Radfahrer am Bahnhof nicht zu verbessern. "Bike and Ride" lautet das Motto. Frei auf Deutsch: "Rad- und S-Bahn-Fahren". Bis Ende des Jahres wird nicht nur der PKW-Parkplatz erweitert. Auch zwei große Container sollen errichtet werden, in denen gegen Miete jeweils bis zu acht Fahrräder Platz finden. Insgesamt werden die Fahrradstellplätze um etwa 50 Prozent erweitert.
Die Zahl der PKW-Parkplätze erhöht sich von 44 auf 70. Das entsprechende Grundstück befindet sich noch im Eigentum der Bahn. Derzeit laufen die Gesprächsverhandlungen für den Kauf durch die Gemeinde Rednitzhembach.
Die Kosten dafür trägt zu 80 Prozent der VGN. Das Konzept der Rad-Container stammt von der Bahn und ist völlig neu. Die konkrete Ausgestaltung befindet sich noch in der Ausschreibung.
 
"Die Erweiterung ist erforderlich, weil die Parkplätze nicht mehr ausreichen", sagt Jürgen Spahl. Immer mehr Pendler aus Rednitzhembach und Schwanstetten nützen die S-Bahn. Parkmöglichkeiten finden sie häufig nur mehr in den angrenzenden Wohnstraßen. "Das führt zu Unmut unter den Anwohnern", hat Spahl erlebt.

Hinweis

Die Inhalte werden von der Gemeinde Rednitzhembach gepflegt. Bei Fragen oder Anregungen bitte an die Gemeinde Rednitzhembach wenden.