Gemeinde Rednitzhembach

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Ausgeschiedene Gemeinderäte verabschiedet

1. BGM Jürgen Spahl verabschiedet Christel Vogelsang - SPD und Heinrich Gsänger - NB/PW
1. BGM Jürgen Spahl verabschiedet Christel Vogelsang - SPD und Heinrich Gsänger - NB/PW

Statt einer obligatorischen Gemeinderatssitzung im April gab es für die ausscheidenden Gemeinderäte Christel Vogelsang und Heinrich Gsänger eine würdevolle Abschiedsfeier. Neben der Ehrung zeigte Bürgermeister Jürgen Spahl  die Schwerpunkte der zurückliegenden sechs Jahre auf und stimmte auf die bevorstehende Amtsperiode mit der am 8.5.2014 stattfindenden konstituierenden Sitzung ein.

Der Rathauschef bedankte sich in seiner Eröffnungsrede beim gesamten Gemeinderat, den Beiräten und Ausschüssen für die in der zurückliegenden Amtsperiode stets „sachliche und konstruktive Zusammenarbeit“. Immerhin wurden 80% aller vollzogenen Beschlüsse sogar einstimmig beschlossen. Spahl bezeichnete die Gesamtinvestitionen der vergangenen Amtsperiode in Höhe von 20 Mio. Euro – noch dazu ohne Schuldenaufnahme - für eine Gemeinde in der Größenordnung von Rednitzhembach als eine sehr beachtliche Leistung. Als Investitionsschwerpunkte listete Spahl die Schule (rund 4 Mio. Euro), den Straßenbau, Bauhof (4,1 Mio. Euro), Gewerbegebiete (3 Mio. Euro), Kapitalzuführungen für die anstehenden Investitionen bei der Kläranlage (2,2 Mio. Euro), Kindertagesstätten (1,4 Mio. Euro), Wasserwerk (1 Mio. Euro), Feuerwehr (knapp 1 Mio. Euro) und vieles mehr auf.

Bei der Ehrung der nach Worten von Spahl „freiwillig ausscheidenden Gemeinderäte“ Christel Vogelsang nach 30 Jahren und Heinrich Gsänger nach 12 Jahren Amtszeit würdigte der Bürgermeister die Leistungen beider und bedankte sich für das lobenswerte Engagement. Gsänger war seit 2002 im Gemeinderat vertreten, von 2002 bis 2014 Mitglied des Bauausschusses, von 2008 bis 2012 Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und ferner ab 2012 Mitglied im Aufsichtsrat der Gemeindewerke Rednitzhembach GmbH. Das - so Spahl wörtlich – „Urgestein der SPD“ Christel Vogelsang hat die „Kunst  zu ihrer Herzensangelegenheit“ gemacht und eine „tolle und enorme Leistung“ in den vielen Ämtern erbracht: Seit 1984 Gemeinderätin, seit 1984 zuerst Mitglied und dann Vorsitzende im Rechungsprüfungsausschuss, Fraktionsvorsitzende von 1990 bis 2008, Mitglied im Hauptausschuss in den Jahren 1990 bis 2006 und 2008 bis 2014, seit 2002 Kulturbeauftragte, ferner Aufsichtsrat in der Gemeindewerke Rednitzhembach GmbH von 2002 bis 2008, seit 2000 Mitglied im Kunstbeirat und darüber hinaus in den Beiräten „Bardolino“, „Tiefgarage, Vorplatz, neues Rathaus“ und „Musikschule und Vorplatz“. Im November 2002 wurde ihr die „kommunale Dankurkunde“ für ihre Verdienste verliehen.

In ihrer Abschiedsrede betonte die 75-jährige Vogelsang, dass man nach 30 Jahren politischer Arbeit einfach erkennen und sich damit „abfinden“ muss,  „dass es vorbei ist“. Als Erfahrung  gab sie gerne den Leitsatz „Steter Tropfen höhlt den Stein“ weiter und beschwor die „außerordentliche“ Wichtigkeit der Mitarbeit in den Beiräten. Ferner appellierte sie, dass sich mehr Frauen in der Politik engagieren sollten. Ausdrücklich lobte sie Spahl für seine sachliche Zusammenarbeit. Abschließend wünscht Sie dem neuen Gemeinderat „viel Erfolg“ bei der Bewältigung der „neuen Aufgaben“, wobei den Bereichen „Energie und Umweltschutz“ hohe Bedeutung zukommen wird.

Gsänger hob seinem Abschiedswort besonders hervor, dass er bereits neben den gesundheitlichen Gründen bereits zu Beginn seiner 2. Amtsperiode als „Verfechter des amerikanischen Prinzips“ angekündigt hatte, „den Weg gerne frei zu machen“ und ab 2014 nicht mehr zu kandidieren.

Die Fraktionssprecher Robert Gödel (SPD) und Richard Gußner (NB/PW) bedankten sich bei „ihren“ Gemeinderäten für ihr hervorragendes Engagement. Aber auch der Fraktionssprecher Ralf Schmidt (CSU) hatte versöhnliche Worte für die ausscheidenden Gemeinderäte parat:  Mit Gsänger war er oft auf „einer Wellenlänge“ unterwegs und zollte ihm „höchsten Respekt“ für sein konsequentes Handeln. Bei Vogelsang stellte er insbesondere ihr Engagement mit so viel „Herz und die Liebe“ zur Kunst und Kultur in den Vordergrund.

Zum Schluss wurden vom Bürgermeister noch Bilder der Künstlerin Katharina Fischer und seitens der SPD wurden natürlich noch rote Blumen an Christel Vogelsang überreicht.

Text & Bild, 25.4.2014 Manfred Steinberg, (mas)

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